Schlafapnoe: Charles Dickens, das Übergewicht und ich

Wer öfters schon Texte von mir gelesen, oder Bilder von mir gesehen hat, weiß, daß ich deutlsch zu klein bin für mein Gewicht, also - nach Garfield -  untergrößig. Oder, sagen wir es deutlich: übergewichtig. Und das kommt ganz klar vom - zuviel und zu gut - Essen. Wie jedeR Übergewichtige bin ich auch eine wahre Diätexpertin, ich habe schon zentnerweise abgenommen, aber, so glaube ich, das eigentlich nicht ernsthaft verfolgt. Tief im Inneren wusste ich: "Jedes Pfund ist schön an mir".

Jetzt habe ich die - vorläufige - Quittung: ein Schlafapnoe-Syndrom, und seit dem 24. Apriol habe ich eine Maske und das Gerät für die sog. CPAP-Therapie. Da der ganze Komplex viel zu wenig bekannt ist, dachte ich mir, das ist doch ein gutes Thema. Was das mit Charles Dickens zu tun hat?

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Anlässlich der Rosenburg- Akte:         Roland Freisler -  Vom Kommunisten zur "Panzertruppe der Rechtspflege"

Eigentlich wollte ich das erst an seinem Geburtstag veröffentlichen, aber am Tag der Veröffenlichung der "Rosenburg"-Akte" soll jetzt über die links-rechts Karriere eines besonders wirkmächtigen Juristen, Roland Freisler, und über einen Nachkriegs-Pensionsskandal berich tet werden:

Die Cellesche Zeitung veröffentlicht die Geburtsanzeige für den am 30.Oktober geborenen ersten Sohn des Ehepaares Julius und Florentine Freisler, Roland. Ein zweiter Sohn, Oswald, wird 1895 geboren. Vater Freisler ist Ingenieur und Lehrer. Roland geht zunächst in Aachen auf das Gymnasium, macht, wegen Umzugs der Familie, 1912 in Kassel Abitur – als Klassenbester. Auf seine „humanistische“ Bildung wird er auch später großen Wert legen: mit seinem guten Juristenkumpel Hans Frank (dem Schlächter von Polen) soll er ausschließlich in Latein kommuniziert haben.

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Duma-Wahlen auf der Krim: illegitim

Wie die russischen Duma-Wahlen auf der Krim mehr als der Hälfte der russischen Abgeordneten die Legitimität nehmen:
Erklärt von Dmytro Kuleba, Ständiger Vertreter der Ukraine beim Europarat.
Folgender Text wurde auf der Facebook-Seite der ständigen Vertretung der Ukraine beim Europarat am 14.09.2016 veröffentlicht und von Martina Steis aus dem Ukrainischen übersetzt.
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Nachkriegsblonde Türkinnen, und die Europäischen Werte, oder so. Teil 3

Echt jetzt? Das impliziert ja, daß sie es bislang an Loyalität fehlen liessen. Und wieso gleich "hohes Maß"? Soll das sie Illoyalität von Leuten ausgleichen, sie an den Galgen wünschen, sie als Diktatorin beschimpfen, und die, obwohl auch sie "schon lange in Deutschland leben", nämlich seit der Wende, bis heute zutiefst illoyal sind. Zeit, über die Loyalität der Deutschen mit türkischen Wurzeln zu schreiben.

Und "entwickeln" heißt, sie hatten es bislang nicht.

Das bestreite ich mit Nachdruck!

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23. August 1989 - der Baltische Weg

Am Jahrestag des Hitler-Stalin (bzw. Molotow-Ribbentrop)-Pakts, der Lettland und Estland der sowjetischen und Litauen der deutschen Einflusssphäre zuordnete, bildeten über eine Million Menschen aus diesen Staaten eine mehr als 600km lange Menschenkette, die später unter dem Namen „Baltischer Weg“ berühmt wurde.

 

Der Weg führte über:

Litauen: Vilnius – Širvintos – Ukmergė – Panevėžys – Pasvalys

Lettland: Bauska – Iecava – Ķekava – Rīga – Vangaži – Sigulda – Līgatne – Drabeši – Cēsis – Lode – Valmiera – Jēči – Lizdēni – Rencēni – Oleri – Zasi – Rūjiena – Koniņi

Estland: Nuija - Karksi – Viljandi –Türi –Rapla – Tallin.

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Nachkriegsblonde Türkinnen, und die Europäischen Werte, oder so. Teil 2

Nach Studium und Studentenjobs an der Uniklinik Düsseldorf und Praktischem Jahr im Düsseldorfer Nobelvorort Benrath bekam ich meine erste Assistentenstelle auf der gynäkologischen Abteilung eines damals nicht so noblen Krankenhauses im Ruhrgebiet. Wir hatten naturgemäß eine Menge türkischer Patientinnen, einfache Frauen, deren Männer einst als Bergleute aus der Türkei geholt worden waren - ein Knochenjob. Die Familien waren meistens bei der Bundesknappschaft versichert, die den Frauen nach meiner Erinnerung nach einer Entbindung 2 Tage weniger zum Erholen zugestand, als damals die anderen gesetzlichen Krankenkassen. Und wir hatten viele deutsche Privatpatientinnen, da unser Chef einen sehr guten Ruf hatte.

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Nachkriegsblonde Türkinnen, und die Europäischen Werte, oder so. Teil 1

Unstreitig sind die Beziehungen zwischen der Türkei und Deutschland schwer gestört, was ich persönlich sehr bedaure. Das heißt NICHT, wie mir in den sozialen Netzwerken bereits unterstellt wurde, daß ich Erdogan bedingungs- und besinnungslos verteidige, mir geht es ganz wesentlich um den Umgang mit den hier lebenden türkeistämmigen Menschen, und der ist aus meiner Sicht mehr als kritikwürdig.

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Deutsche Welle -  ein fragwürdiger Trip auf die Krim

Quelle: Halya Coynash, Kharkiv Human Rights Protection Group, 6. August 2016

Es sollte auch in den Medien, noch Konsens sein, daß die russische Annexion der Krim völkerrechtswidrig ist. Doch man fragt sich, ob Leiter des Moskauer Büros der  der aus Steuergeldern finan-zierte Deutschen Welle das anders sieht: unter Verstoß gegen ukrainische Gesetze reiste der Leiter des Moskauer Büros, Jurij Rescheto über Russland ein und nahm an einem Propaganda-Trip auf die Krim teil, der sofort propagandistisch ausgeschlachtet wurde, und bei dem er auch durch besonderen Eifer aufgefallen sein soll. Entsprechende – und mittlerweile gelöschte, aber über die wayback-machine noch auffindbare tweets gehen mittlerweile viral. Ist für Herrn Rescheto die Krim jetzt russisch? Es scheint so. Die ukrainische Journalistin und Menschenrechtsaktivistin Halya Coynash deckte das Ganze  auf: auch wenn einige Einzelheiten des Besuchs mittlerweile zwischen DW und Frau Coynash strittig sind: es bleibt, daß Rescheto, der Leiter des MOSKAUER Büros der Deutschen Welle über Russland auf die Krim gereist ist. Das ist ein Verstoß gegen ukrainische Gesetze und die Reisehinweise des AA sind hier auch eindeutig. Ausserdem fragt man sich, warum nicht der Leiter des Kyiver Büros der DW diese Einladung wahrgenommen hat. Hier ist zunächst Halya Coynashs Artikel.

 

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Wer bin ich und was möchte ich?

Wer bin ich

promovierte Ärztin für Allgemeinmedizin, pensionierte Sanitätsoffizierin der Bundeswehr mit Erfahrung von mehreren Auslandseinsätzen, auch in Notfall- oder Katastrophenmedizin, mehrsprachig, Muslima seit fast 30 Jahren, mit vielen Interessen. Ich bin gebürtige Kölnerin und lebe jetzt im Allgäu.

Kontakt

Wer mit mir in Kontakt treten möchte, kann das demnächst über dieses Formular tun. Sobald es mir möglich ist, werde ich antworten. Bettelbriefe, Beleidigungen und Drohungen werden allerdings sofort gelöscht.


Was ich jetzt gerne tun möchte


Reisen und Leute treffen, darüber und über die anderen Themen schreiben, die mich interessieren: Rechtsextremismus, ABC-Gefahren und Entwicklungen, Osteuropa - besonders Russland und Ukraine, Umwelt, Geschichte, Gesundheit, Philosophie, Islam, Urban Gardening und Reisen.