Was die Anderen schreiben - Patrick Gensing über den "Völkischen Djihad" der Rechtsterroristen

Patrick Gensing analysiert zutreffend, wie der Gewalttat die Radikalisierung in den Sozialen Netzwerken vorausgeht: "Einzeltäter, die sich als Teil einer Bewegung verstehen, als politische Soldaten: Die Anschläge von Köln und Trollhättan in Schweden zeigen den Vernichtungswillen sowie die Brutalität des Rechtsterrorismus. Die Attentäter wähnen sich in einer Art völkischen Dschihad". Mehr lesen.


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Kommentare: 2
  • #1

    fenice (Dienstag, 10 November 2015 12:03)

    Was soll das sein „Völkischer Djihad“?

    Wenn Wortanleihen aus einem völlig anderen „Kulturkreis“ hergenommen werden, um absonderliche Begriffe zu konstruieren, ist das weder zulässig noch sinnvoll, sondern mehr als suspekt und gleichzeitig disqualifizierend für den kompletten Artikel.

  • #2

    Dagmar Schatz (Dienstag, 10 November 2015 15:37)

    Danke für Deinen Kommentar. Natürlich ist so ein Begriff zugespitzt, aber ich finde, daß die Gleichsetzung, die Patrick Gensing damit bezweckt, durchaus zutreffend ist. Mal davon abgesehen, daß, wer den Begriff "Djihad" essenzialistisch für den extremistischen Kampf benutzt, ihn sowieso auch beim Gebrauch im gleichen "Kulturkreis" schon verkürzt hat. Entkleidet man das Verhalten dieser Leute, seien es solche Rechtsextremisten, seien es die muslimischen Extremisten, sei es kein großes Segment der Donbas-Kämpfer, bleibt genau das übrig, was Patrick Gensing meint.