Odessa - Mythen dekonstruiert

Odessa. Eine wirklich wunderbare Stadt, und ich werde sicherlich wiederkommen. Wie ich vernahm hat sich in den letzten 20 Jahren viel getan, um Odessa zu einem lohnenden Urlaubsziel zu machen. Aber das ist nicht die einzige Aktivität. Zur Zeit ist Odessa wegen seines Gouverneurs, des ehemaligen georgischen Präsidenten Mikheil Saakaschwili und seiner vielversprechenden Mann- und Frauschaft, zu der auch Maria Gaidar gehört, stark im Focus und gilt als Fortschrittslabor für die gesamte Ukraine.

 

Wir haben den Chef der Selbstverteidigungskräfte der Stadt besucht und können dadurch einige Mythen, z.B. "2. Mai" dekonstruieren, waren, wie Ihr sehen könnt, auch am Strand und haben hinterher die Filmstudios von Odessa und am nächsten Tag die Chabad-Synagoge besucht.

Wir haben  uns auch mit dem mehrfach ausgezeichneten ukrainischen Pianisten und politischen Aktivisten Alexej Botwinow getroffen.Beim Abendessen mit Maria Gaidar war ich nicht dabei.

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Familie Schatz am Schwarzen Meer - Teil 2

Im ersten Teil habe ich mit der Geschichte meines Großvaters angefangen und den ersten Teil der Geschichte meines Vaters erzählt.


Ende mit Schrecken

Die Verlobung, nach dem 20. Juli 1944, versaute (s)eine erneute Heldenehrung wegen erneuter Heldentat, und die Vorgesetzten hatten die Faxen endgültig dicke – sie beschlossen, den Helden die ultimative Ehre zu besorgen: den Heldentod fürs Vaterland. Das ersparte nämlich die unangenehme Schreibtischarbeit für die Einleitung von Disziplinarmaßnahmen/Kriegsgerichtsverfahren. Zumal die entsprechende Dienststelle in Berlin unmissverständlich mitgeteilt hatte, sie sei mit der Nachbearbeitung des „20. Juli“ beschäftigt: es mussten nämlich in diesem Zusammenhang auch involvierte Luftwaffenangehörige gejagt werden.

 

Die folgende Bilderserie zeigt meinen Vater, Elena und Elenas Bruder bei einem Ausflug nach Warna am 27. Februar 1944 - vermutlich haben sie da den 24. Geburtstag meines Vaters gefeiert:

 

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Neal Ascherson, Schwarzes Meer

Neal Ascherson, Schwarzes Meer, Suhrkamp-Verlag 1998.

Aus persönlicher Verbundenheit - sein Vater erlebte 1920, als britischer Leutnant zur See, die Evakuierung der letzten "weißen" Truppen von der Krim und wurde selbst auf der Krim als Teilnehmer eines Byzantinistenkongresses Zeuge des Putschs gegen Gorbatschow - macht sich Neal Ascherson ans Werk und entfaltet vor seinen Lesern ein Panorama einer der geschichtsmächtigsten und geschichtsträchtigsten Regionen der Erde: der Küsten des Schwarzen Meeres.



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Familie Schatz am Schwarzen Meer - Teil 1

Ich möchte hier berichten, was drei Generationen einer Familie, meiner Familie, im deutschen Militär am Schwarzen Meer erlebten. Dabei lasse ich auch meinen 2008 verstorbenen Vater ein letztes Mal zu Wort kommen. Ihm habe ich noch das Bloggen beigebracht, leider zu spät, aber es  gelang mir immerhin noch, ihn zum Aufschreiben seiner wichtigsten Erinnerungen zu bewegen – der an den Zweiten Weltkrieg, wozu auch die Liebe zu einer Bulgarin gehört.



Mein Großvater, Oberleutnant Ernst Schatz, das Osmanische Reich und die Armenier

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