Was die Anderen schreiben - Holodomor: Russland leugnet den Hungermord

Bildnachweis: eigenes Archiv

Offensichtlich auf dem Hintergrund des alljährlichen Gedenktages an den Holodomor in der Ukraine wärmt Sputnik ein altes Propaganda-Märchen wieder auf: es habe in der Ukraine keine Massentötungen mit der Hungerwaffe gegeben, das sei alles eine westliche Erfindung. Sputnik wärmt genau das jetzt wieder auf und zieht mit seinen Anstrengungen das Verbrechen, das stets als *sowjetisches* verstanden wurde, auf Russland.


Cathy Young filettiert diesen neuerlichen Versuch in ihrem Artikel im Daily Beast vom 30.10.

Das Bild zeigt, worum es nach Meinung der Holodomor-Gedenkstätte in Kyiv ging: die Zerstörung der nationalen Grundlagen der Ukraine, die sich, damals mehr als heute, als Bauernnation - "Europas Brotkorb" - verstanden hat.




Russland leugnet Stalins Hungermord


Sputnik, das internationale, russische Propagandamedium, wärmte eine alte, längst widerlegte Behauptung wieder auf: Berichte über Stalins Hungerterror in der Ukraine seien ein westlicher "hoax".


Sputnik News,  die aalglatte, im Besitz des Kreml befindliche Multimedia-Website, die bereits das "BuzzFeed der Propaganda" genannt wurde, bietet normalerweise einen vorhersagbaren Mix aus Inhalten mit einer Pro-Moskau-Message. In diesen Tagen heisst das, Berichte über russische Helden in Syrien, Besorgnis heuchelnde Berichte über Probleme in den Vereinigten Staaten und Europa und Leitartikel über die Heuchelei des Westens in Bezug auf die Menschenrechte. Stimmgewaltige Verteidigung von Josef Stalin ist kein Teil des Standardangebots, doch letzte Woche veröffentlichte Sputnik einen Sonderbeitrag, der genau das bot - und dazu noch das, was man mit Recht "Völkermordleugnung" nennen kann.


Der Titel des Artikels einer gewissen Jekaterina Blinowa - über die es bei Sputnik selbst keine Informationen gibt, die sich aber in ihrem Twitter-Accout als "unabhängige politische Analystin" bezeichnet, spricht für sich: "Holodomor Hoax - Anatomie einer von der westlichen Propagandamaschine erfundenen Lüge". Der Holodomor, grob übersetzt mit "Hungermord", ist der ukrainische Ausdruck für eine menschengemachte Hungerkatastrophe, die 1932-33 sieben Millionen sowjetische Bauern tötete, die meisten von ihnen Ukrainer. Die Hungersnot ist der Gegenstand sowohl einer breiten politischen Kontroverse als auch einer wissenschaftlichen Debatte. Für die Unterstützer der ukrainischen Unabhängigkeit von Russland ist der Holodomor schon lange ein Symbol für beides: brutale Unterdrückung und nationale Identität.

Nach der "Orangen Revolution" von 2004 machte der prowestliche Präsident Wiktor Juschtschenko das Gedenken an den Holodomor zu einer nationalen Angelegenheit, besonders zum 75. Jahrestag 2008.

 

Das ukrainische Parlament stimmte dafür, den Hunger als Völkermord anzuerkennen. Desweiteren suchte die Ukraine Anerkennung auf internationaler Ebene. Eine im Oktober 2008 angenommene  Resolution des Europäischen Parlaments stoppte kurz davor, den Begriff "Völkermord" zu gebrauchen, doch verurteilte die Hungersnot als "schreckliches Verbrechen gegen das ukrainische Volk und gegen die Menschlichkeit", absichtsvoll und "grausam von Stalins Regime" geplant, um den bäuerlichen Widerstand zu zerschmettern.

 

Russlands Reaktion war feindselig und defensiv. Das ukrainische Gedenken an den Holodomor wurde als "russophob" angeprangert, obwohl Juschtschenko ausdrücklich das imperialistische, kommunistische Sowjetregime" dafür verantwortlich machte, anstatt "irgendein anderes Volk" . Der damalige Präsident Dmitri Medwedjew lehnte eine Einladung zum Holodomor-Gedenktag in Kyiv im November 2008 verdrossen ab, und warf der ukrainischen Führung vor, die Tragödie zu verzerren, "um ihre politischen Ziele zu erreichen". Später in jenem Jahr wurden durch Russland die Bemühungen der Ukraine vereitelt, eine UN-Resolution einzubringen.

 

Doch im Großen und Ganzen stellten bis dato weder die russische Regierung noch die Kreml-Medien die Verantwortlichkeit für die Hungersnot infrage; sie argumentierten einfach, daß die Politik, die zu der massenhaften Hungersnot führte, nicht spezifisch gegen Ukrainer gerichtet war, sondern gegen die Bauernschaft (die "Liquidierung der Kulaken als Klasse"), ungeachtet ihrer Volkszugehörigkeit. Diese vorherrschende russische Sicht fand sich wieder in einem 2008 veröffentlichten Buch des Historikers an der staatlichen Universität von Pensa, Wiktor Kondraschin: die Hungersnot von 1932-1933: Tragödie des russischen Dorfes. Kondraschin führt an, daß die üblichen Zahlen für die Opfer der Hungersnot die Zahlen für die Opfer der Hungersnot in der von Russen bewohnten Wolga-Region kleinredeten. (Ein Artikel von Euromaidanpress vom 17. Dezember 2014 setzt sich ebenfalls u.a. mit Kondraschin auseinander).

 

In jenem Herbst, auf dem Höhepunkt der Holodomor-Kontroverse, machte die Iswestija ein Interview mit Kondraschin unter der Überschrift: "Russland hat die Ukraine nicht umgebracht. Ein Führer hat sein Volk getötet." Kondraschin kritisierte die ukrainische Führung scharf, weil sie den Holodomor als Verbrechen gegen Ukrainer bezeichnet hatte und vermutlich damit die Leiden von Russen und anderer ethnischer Gruppen herabsetzten. Und er äusserte auch, daß der "Große Hunger" eine Form des Staatsterrors war - ein künstlich geschaffenes Problem der Kollektivierung der Landwirtschaft, eine gewaltförmige Repressalie gegen Widerständige und Maßnahmen, die von der Hungersnot heimgesuchten Regionen abzuriegeln, um die verhungernden Menschen davon abzuhalten, zu flüchten, um nach Nahrungsmitteln zu suchen.

Der Iswestia-Artikel enthielt sowohl markerschütternde Auszüge aus Kondraschins Interviews mit Überlebenden als auch Archivmaterialien: den Brief des Romanautors Michail Scholochow vom April 1933, in dem er die Grausamkeiten der Kommissare beschrieb, deren Zeuge er war: die diese den Dörfern zufügten, die sie verdächtigten, Getreide zu horten. Weiter mehrere Briefe aus dem eigenen Archiv der Zeitung aus den dreissiger Jahren, in denen Sowjetbürger, die entweder tollkühn oder tapfer waren, verlangten zu wissen, weswegen es keine Berichte über die Hungersnot gebe.

Im Kontrast dazu ist der Sputnik-Artikel - illustriert mit dem Bild eines gutmütig lächelnden Stalin - ein Rückschritt in die Propaganda der Sowjet-Ära, die den Hunger-Terror vollständig leugnete. In der Tat beginnt er mit einem Absatz, der mittels Zeitsprung direkt aus den Redaktionsbüros der Prawda ca. 1980:

"Seit der Oktoberrevolution von 1917 in Russland haben die westlichen Medien jede Anstrengung unternommen, das von den Sowjets Erreichte herunterzuspielen, indem sie ein Bild von komplettem Horror und Verzweiflung zeichnen, die, wie sie behaupten, über die UdSSR hereingebrochen ist.

Das kühne historische Experiment, das von den Kommunisten angestoßen wurde und auf der "fairen Verteilung des nationalen Reichtums", Egalitarismus und Internationalismus gründete, ließ den westlichen Plutokraten das Blut gefrieren. Hätte sich das neue System als effizient herusgestellt, hätte es die Welt für immer verändert. Unnötig zu sagen, daß das nicht zu den Plänen der westlichen finanziellen und politischen Elite passte."

 

Verwirrend:  Blinowa verwendet die gesamte erste Hälfte ihres Artikels darauf, zu "beweisen", daß die Hungersnot eine antisowjetische Fiktion war, die von westlichen Propagandisten, Nazis und pronazistischen Exilukrainern zusammengekocht wurde - um sich dann zu drehen und zu "erklären", daß am Hunger schlechtes Wetter und eine schlechte Ernte schuld sind.

Das ist das, was Freud die "Kessel-Logik" nannte: ein Mann, der von seinem Nachbarn beschuldigt wird, einen geliehenen Kessel beschädigt zurückzubringen, andwortet, daß er ihn unbeschädigt zurückgebracht habe, daß er schon kaputt war, als er ihn geliehen hatte und daß er ihn darüberhinaus überhaupt nicht ausgeliehen hat.

Die Hauptquelle für Blinowas "Hoax"-Behaen uptungen ist ein 1987 erschienenes Buch mit dem Titel Fraud, Famine and Fascism: The Ukrainian Genocide Myth from Hitler to Harvard (PDF),(Betrug, Hunger und Faschismus, der Mythos vom ukrainischen Völkermord von Hitler bis Harvard, das eine recht farbige Geschichte hat. Der in der Ukraine geborene kanadische Historiker Roman Serbyn berichtet (PDF), indem er sowjetisches Archivmaterial anführt, daß der erste Entwurf des Buchs unter sowjetukrainischen Parteiapparatschiks und -akademikern 1985 als "gegenpropagandistisches Material", zusammengestellt von "kanadischen Kommunisten", zirkulierte, um das Standardwerk über die Hungersnot von Robert Conquest, Harvest of Sorrow, und die preisgekrönte Dokumentation Harvest of Despair zu widerlegen.

Nach einigen Überarbeitungen wurde das Manuskript von den Behörden, einschließlich des Direktors des Ukrainischen Instituts für Parteigeschichte abgesegnet. Während der benannte Autor von  Fraud, Famine and Fascism der kanadische Gewerkschaftsaktivist Douglas Tottle ist — den  Blinova generös als Forscher beschreibt —  glaubt der Historiker an der University of Alberta,Frank Sysyn (PDF) "daß das Buch wahrscheinlich in der Sowjetunion zusammengestellt wurde".


Fraud, Famine and Fascism wurde von dem heute nicht mehr bestehenden ukrainisch-kanadischen, sozialistischen Verlag "Kobzar",  trotz Druck von der kanadischen Kommunistischen Partei zurückgewiesen und letztendlich von dem in Toronto beheimateten Verlag "Progress Books" veröffentlicht, den sogar ein sympathisierender Journalist als "Outlet für sowjetische Veröffentlichungen" beschrieb.

Die einzige Aufmerksamkeit, die dieses Buch erhielt, erhielt es in der kommunisti- schen Presse. Eine dieser Buchbesprechungen,

behauptet, in einer Sprache, die Blinowas Sputnik News- Artikel bemerkenswert ähnlich ist, daß "die Kapitalisten durch die Bolschewistische Revolution von 1917 zutiefst erschrocken waren", und daß "ihre Hauptmethode, die Arbeiter zu entmutigen, für den Kommunismus zu kämpfen, ist, die seinerzeit unter Stalin sozialistische UdSSR unter Stalin anzugreifen".


Währenddessen beendeten die Reformen der Glasnost-Ära das Tabu in der Sowjetunion, den Holodomor zu diskutieren. Im Januar 1990 verabschiedete die ukrainische KP eine Resolution, die die Hungersnot nicht nur zur "Nationalen Tragödie" erklärte, sondern auch direkt Stalin und seiner Henkersknechte dafür verantwortlich machten.

Tottles Buch verlor jeglichen Fetzen von Glaubwürdigkeit, die es dereinst gehabt haben mag. Doch es bleibt populär auf Websites wie "The Stalin Society" und "The Espresso Stalinist" - und nun, wie es scheint, bei Sputnik News, der internationalen Nachrichtenagentur der russischen Regierung.

Und was ist mit Blinowas aktuellem Beweis für einen Holodomor-Hoax? Der reduziert sich hauptsächlich auf einen Sensationsbericht in der westlichen Presse, den Zeitungen des Hearst-Imperiums von Thomas Walker, der belegbar betrügerisch war: Walker, aka Robert Green, ein verurteilter Betrüger und Fälscher, behauptete, 1934 Zeuge der Hungersnot in der Ukraine gewesen zu sein und benutzte dazu Bilder einer früheren sowjetischen Hungersnot von 1920.

Doch diese Gesetzesübertretung widerlegt den Holodomor genauso wenig, wie Binjamin Wilkomirskis erfundene "Erinnerungen" an das Überleben als jüdisches Waisenkind in Auschwitz Zweifel am Holocaust säen könnten.


Tatsächlich anerkannte der Journalist, der Walkers Behauptungen entlarvte, Louis Fischer von The Nation, in seinem Buch von 1935, Soviet Journey, die Hungersnot an, aber nur, um dann zu behaupten, die Bauern hätten sich  durch "Passiven Widerstand" gegen die Kollektivierung der Landwirtschaft selber in diese Lage gebracht.

"Geschichte kann grausam sein", schrieb Fischer in einem für die westlichen Mitläufer*innen der dreissiger Jahre typischen mentalen Spagat


"Die Bolschewiken führten wichtige politische Änderungen aus, von denen die Stärke und der Charakter des Regimes abhing. Die Bauern reagierten so, wie normale menschliche Wesen reagieren. Lasst uns die Tragik dieses Phänomens nicht kleinreden. Doch von einem größeren Gesichtspunkt war das Ergebnis, das so die Kollektivierung der Landwirtschaft festgeklopft wurde."


Es ist nicht überraschend, daß Blinowa die Berichte nicht erwähnt, die die britischen Journalisten Gareth Jones und Malcolm Muggeridge zwei Jahre vor Walkers Fiktionen veröffentlichten. Jomes, der den Begriff "menschengemachte Hungersnot" prägte, durfte aus Rache nicht mehr in die Sowjetunion einreisen und wurde 1935, als er in China herumreiste, von Banditen ermordet - in einer Aktion, die von Stalins Geheimdienst organisiert gewesen sein könnte. Die Berichte der russischen jüdischen Autoren Wassili Grossmann und Lew Kopelew, die wohl kaum pronazistischer Sympathien verdächtigt werden können, erwähnt sie auch nicht.

Und natürlich sagt sie auch kein einziges Wort über die freigegebenen Dokumente - zum Beispiel die Regierungsdekrete, die drakonische Strafmaßnahmen gegen diejenigen Dörfer verhängten, die die Ablieferungsquoten nicht erfüllten - einschließlich der Konfiszierung der gesamten Nahrungsmittel und das vollständige Abschneiden von jeglicher Versorgung.


Der einzige Gelehrte der Gegenwart, den Blinowa zitiert, ist der Landwirtschaftshistoriker der University of West Virginia, Mark Tauger, der Wetterbedingungen und eine schlechte Ernte für den Hunger verantwortlich machte.

Während man Tauger einige Beiträge zum Studium der Hungersnot zugutehält, wurden seine Schlüsse von  Conquest and den meisten die zu diesem Gegenstand forschen, energisch bestritten.

Der Holodomor ist Gegenstand einer legitimen Debatte: Wurde die Hungersnot mit Absicht herbeigeführt, um die aufsässinge Bevölkerung sowohl zu bestrafen als auch zu brechen - oder war sie die unbeabsichtige Folge von Stalins Krieg gegen die private Landwirtschaft, was Massendeportationen "reicher" Bauern und rücksichtslose Requirierungen von Getreidequoten einschloss.

Wurden die ukrainischen Dörfer für eine besonders harte Behandlung herausgegriffen? Im Verhältnis war die Sowjetrepublik, die am schlimmsten litt, Kasachstan, das ungefähr ein Drittel seiner Bevölkerung an den Hunger verlor.

War es, wie die Ukraine argumentiert, ein Genozid, oder ist es akkurater, den Begriff  “Stratozid,” geprägt vom früheren litauischen Dissidenten und Yale-Professor, Tomas Venclova, um die Zerstörung einer sozialen Klasse zu beschreiben?

Die Fakten und Themen sind komplex.Es ist wahr, daß viele der Apparatschiks und Kommissare, die das ukrainische Land ausraubten, selber ethnische Ukrainer waren. Es ist genauso wahr, daß der Holodomor mit einer massiven Säuberung der ukrainischen politischen und intellektuellen Eliten einherging, angetrieben von Stalins Furcht vor dem ukrainischen Nationalismus als potentielle Bedrohung der sowjetischen Einheit. Dies hat den bekannten französischen Historiker Nicholas Werth dazu geführt, zu schlussfolgern, daß es "möglich ist, die Gesamtheit der bewussten politischen Aktionen des stalinistischen Regimes gegen die ukrainische Bauernschaft, die im Spätsommer 1932 begonnen wurden, als Völkermord zu bezeichnen", wenngleich dies eher durch politische Strategie als durch ethnische oder rassische Animositäten motiviert wurde.

 

Völkermord oder nicht - niemand ausser den stalinistischen Spinnern bezweifelt, daß die sowjetische Hungersnot von 1932-33 ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit war. Tatsächlich hat Russland 2010 eine Resolution  der

Parlamentarischen Versammlung des Europarats unterstützt, die genau das aussagte. Doch das war zu Zeiten als in Kyiv der Kreml-freundliche Wiktor Janukowitsch an der Macht war, der klar gesagt hatte, daß er sich verpflichtet fühle, die Ukraine in Russlands Orbit zu halten.

Nicht zufällig bremste Janukowitsch auch die Kampagne für die internationale Anerkennung des Holodomor als Völkermord aus. Und nun ist die Ukraine der westwärts blickende Feind - und der Kreml kramt die große Lüge wieder hervor, dieses Mal, damit ein internationales Publikum sie konsumieren kann. Blinowas Artikel scheint eher ein Teil einer konzertierten Kampagne zu sein als eine plötzlich auftauchende abweichende Meinung. Ein ähnlicher   Artikel unter der gleichen Überschrift, “Holodomor Hoax: Joseph Stalin’s Crime That Never Took Place= Holodomor Hoax, Stalins Verbrechen, das niemals stattfand", lief auf Sputnik News in August (und bezog sich ebenfalls auf Tottle und Grover Furr,Literaturprofessor an der Montclair State University, ein Revisionist, der über die gesamte Dauer seiner Karriere bestrebt war, Stalin zu entlasten.

 

Die Intention scheint klar:  zumindest unter den leichtgläubigeren Segmenten der westlichen Öffentlichkeit Zweifel an einem früheren Verbrechen des Moskauer Regimes gegen die Ukraine zu säen und dabei Ukrainer*innen, die sich für die Unabhängigkeit der Ukraine aussprechen, mit dem "Nazi"-Pinsel zu zeichnen.

Daß Sputnik News eine offensichtliche sowjetische Erfindung als Quelle seiner neuen Zeitungsente nutzt, ist sowohl  ironisch als auch passend. Russland ist vielleicht nicht wirklich auf dem Weg zurück in die UdSSR, doch die Propaganmaschine hat, wie es scheint, schon einen vollen Kreis durchlaufen.

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