Wegen israelischer Schauspielerin - Bloggerin 'Muslim Girl' lehnt Preis ab

Dafür habe ich kein Verständnis: die amerikanische  (mit palästinensischen und jordanischen Wurzeln) muslimische Bloggerin Amani al-Khatatbeh hat einen Preis der Kosmetikfirma Revlon abgelehnt, da die israelische Schauspielerin Gal Gadot Revlons neue Markenbotschafterin ist. Al-Khatatbeh ist in den USA recht bekannt und wurde auch schon mehrfach von CNN interviewt. Sie hat einen Mehr-Autorinnen-Blog, den sie zu einem muslimischen Frauen-Kommunikationsnetzwerk ausbauen will, und der in der englischsprachigen Welt schon als DAS englischsprachige Portal für muslimische Frauen gelabelled wird und pro Jahr einhundert Millionen Zugriffe verzeichnet. Wegen ihres Engagement wollte die Kosmetikfirma Revlon ihr ihren "Changemaker Award" verleihen, weil sie genau das verkörpert, was Rajae el-Mohandiz in ihrem Artikel beschrieb: Musliminnen, die sich ihre Präsenz in Wirtschaft, Kultur und Medien erobern.

 

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Wie der Islam eine Fatwa gegen die Kipferl erließ

Dieser Artikel von mir wurde 2013 auf dem Online-Portal der Zeitschrift INAMO (Informationsprojekt Naher und Mittlerer Osten) veröffentlicht. Ich hatte damals an einem Beispiel aufgezeigt, wie in den Medien eine gefühlte Wahrheit erschaffen und zur Realität umgedeutet wird. Und wenn es dann in vielen Medien nachlesbar ist, muss es ja stimmen. 

Genauso wurden die Rechtspopulisten von AfD und Pegida hochgeschrieben: wenn so viele über sie berichten, bis hin zu Homestories in GALA und BUNTE, und auch die SZ wusste über "dämonenhaft Schönes"zu berichten. Aber ich bleibe jetzt erstmal bei der Kipferl-Fatwa. Den Artikel aus 2013 habe ich überarbeitet.

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Den muslimischen Frauen gehört die Zukunft - Teil 2

Auf den ersten Teil meiner Übersetzung

von Rajaes Artikel wurde auf meiner Autorenseite, hm, leider nur typisch "islamkritisch" reagiert:

 

ich wurde von AfD- und LINKEN-Anhängern mit dummen Sprüchen angemacht, und es wurde versucht, meine Seite mit den üblichen Klischees zuzumüllen, sodaß ich leider fleissig sperren musste.

 

Die traurige Pointe: diese Kommentator*innen können den Text überhaupt nicht gelesen haben, denn in diesem Teil ging es um globale, muslimische Jugendkultur.

Im zweiten Teil geht es jetzt wirklich um Frauen. Um das empowerment von muslimischen Frauen nicht nur in der westlichen Welt. Versprochen.

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Nein, Trump ist kein Unfall ...

Der folgende Artikel wurde zuerst am 25. Februar 2010 im der "Neuen Rheinischen Zeitung" veröffentlicht. Von der NRhZ habe ich mich noch im gleichen Jahr getrennt, doch dieser und ein weiterer Artikel aus der 5-teiligen damaligen Serie stimmen immer noch.  Streiche Sarah Palin, setze Donald Trump. ich reposte - leicht überarbeitet - beide Artikel, um damit zu zeigen, daß Trump kein Betriebsunfall der US-Politik, sondern der Endpunkt einer längeren Entwickung. ich wette weiterhin drauf, daß er 8 Jahre im Amt bleibt. Trotz des heute erschienen und gehypten Buchs.

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Neues von der Kopftuchfront - Teil 5: Zählkandidatin mit Kopftuch tritt gegen Putin an

Quellen: 

Saphirnews, 2. Januar 2018, Hanan Ben Rhouma,

Deutschlandfunk Kultur vom 18.8.2016,

tesheshi.com (albanisch),

weitere Internet-Quellen, die sie zum Teil abfeieren, während andere doch kritisch sind.

Gamzatowa, Ehefrau des obersten Mufti von Dagestan, Hadschi Ahmad Magomedowitsch Abdulajew scheint genauso eine Kandidaten-Kunstfigur zu sein wie Xenia Sobtschak, Millionärin, It-Girl und Putins Patenkind und alle anderen, Kreml-genehmen Kandidaten-Dummies. Sie ist Multifunktionärin und scheint fest in das System Putin eingebunden. Wer ist sie?

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Brot und Böller - eine deutsche Debatte

Jedes Jahr geht die Debatte über das Silvesterfeuerwerk wieder los, und die Spaßbremsen fliegen tief. Dieses Jahr verstiegen sich sogar einige Musliminnen dazu. Feuerwerk als "unislamisch" zu geißeln. Mich erinnert das an den Witz, nachdem ein Katholik sündigen darf, gesetzt den Fall, er beichtet, ein Protestant, gesetzt den Fall er fühlt sich schlecht dabei.

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Dagmar Schatz fällt auf fake-news rein - oder wie man Muslimisches ohne Muslime hinkriegt

Nebenstehende Montage habe ich ohne Gegencheck übernommen und es damit an der nötigen Sorgfalt fehlen lassen: zumindest nachzusehen, ob es andere unabhängige Quellen gibt, die das bestätigen. Und übersehen, daß der Name eines einschlägig bekannten und bereits wegen Volksverhetzung verurteilten Trolls drunter steht. Vielleicht kann ich es ja mal mit der nachstehenden Aufzählung deutlich machen, daß selbst mir sowas nicht in den Kleidern hängen bleibt. Es gibt sicher viele Muslim*innen, denen es ähnlich geht. Ich verspreche allerdings, solche Posts in Zukunft sorgfältiger zu prüfen.

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Bürgerversicherung - Neiddebatte um eine Mogelpackung?

Soeben wird, anlässlich des Weges in eine neue GroKo wieder über die Bürgerversicherung diskutiert. Vordergründig angeblich, um die Leistungen des Gesundheitswesens gerechter zu verteilen, solidarisch oder so, doch hat für mich so manche Diskussion den Unterton, daß nicht etwa die gesetzlich Versicherten irgendein "Mehr" bekommen, sondern, daß die Privatpatienten "weniger" bekommen - wovon auch immer. Die Vorstellungen, was ein Privatpatient bekommt, scheinen mir zwischen "der Arzt, dem die Frauen vertrauen" und "Schwarzwaldklinik"/Sachsenklinik angesiedelt, ohne allzuviel Kontakt mit der Realität. Das gilt auch für die Vorstellung, wenn man die Privatversicherungen auflöst und ihren Bestand in einen gemeinsamen Topf wirft, werden die Privilegien der Privatpatienten abgebaut und den gesetzlich Versicherten geht es besser. Aus meiner Sicht ist das nicht der Fall. Die "Bürgerversicherung" ist meines Erachtens ein Ablenkungsdiskurs, um an eine echte Reform des Gesundheitswesens nicht herangehen zu müssen. Mit diesem Artikel hoffe ich, zur Versachlichung der Diskussion beizutragen.

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Wer bin ich und was möchte ich?

Wer bin ich

promovierte Ärztin für Allgemeinmedizin, pensionierte Sanitätsoffizierin der Bundeswehr mit Erfahrung von mehreren Auslandseinsätzen, auch in Notfall- oder Katastrophenmedizin, mehrsprachig, Muslima seit fast 30 Jahren, mit vielen Interessen. Ich bin gebürtige Kölnerin und lebe jetzt im Allgäu.

Kontakt

Wer mit mir in Kontakt treten möchte, kann das demnächst über dieses Formular tun. Sobald es mir möglich ist, werde ich antworten. Bettelbriefe, Beleidigungen und Drohungen werden allerdings sofort gelöscht.


Was ich jetzt gerne tun möchte


Reisen und Leute treffen, darüber und über die anderen Themen schreiben, die mich interessieren: Rechtsextremismus, ABC-Gefahren und Entwicklungen, Osteuropa - besonders Russland und Ukraine, Umwelt, Geschichte, Gesundheit, Philosophie, Islam, Urban Gardening und Reisen.