Es eilt! Schließt Euch dem #SaveCouncilEurope Twitter Sturm an!

Ich hatte ja schon meine Unterstützung für das Anliegen, der russischen Delegation nicht so ohne Weiteres wieder die Parlamentarische Versammlung zu öffnen, durch die Übernahme auf diesen Blog gezeigt. Soeben erreichte mich aus Kyiv,  von ukrainischen Freund*innen, diese Bitte, der ich gerne nachkomme:

sich an einem "Sturm" auf Twitter zu beteiligen, damit möglichstchst viele Entscheidungsträger*innen noch zum Nachdenken gebracht werden können.

 

Ich unterstütze auch diese Aktion mit Nachdruck.

 

Die Übersetzung entsprichtdem mir zugesandten Text. Einige Links, wie die über Memorial und Gannushkina habe ich eingefügt.

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AfD, Pegida & Co.: Mehr Ausgrenzung bitte! (1)

Nach dem Tod des Kasseler Regierungspräsidenten Dr. Walter Lübcke reibt sich so mancher die Augen und tut wieder ganz erstaunt - wie nach den NSU-Morden, wie nach dem Mord an der ägyptischen Apothekerin Marwa el-Sherbini. Jahrelang wurden AfD, Pegida & Co. von den Medien hochgeschrieben, sodaß sich die Protagonist*innen heute auf Augenhöhe sehen. Jahrelang wollte man "reden", wollte man "verstehen" - doch jene, mit denen man reden wollte, wollten garnicht verstanden werden.

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Persien/Iran, eine deutsche Seelenlandschaft (1)

Da der der Konflikt in der Straße von Hormuz anscheinend in eine Eskalationsspirale übergeht, werde ich meine bereits einmal in der Freitag-Community erschienene Iran-Serie hier reposten und weiterschreiben. Vorweg: ich bin beiden Konfliktparteien gegenüber äquidistant. Denn Narrative, nachdem es immer "der Iran war", teile ich jedoch nicht.


Damit hatte ich 2015 schon mal angefangen.
Ich habe nämlich eine seit 60 Jahren andauernde Beziehung zum Iran - später auch zu vielen Iraner*Innen.


Als Sechsjährige hatte ich mich in den Schah verguckt und wollte Kaiserin von Persien werden. Mit meiner emotionalen Beziehung stand ich allerdings im Nachkriegsdeutschland nicht alleine. Der zweite Pahlevi-Schah war für viele in der Tat der letzte deutsche Kaiser. Dieses Buch gibt darüber Auskunft, und man findet darin Geschichten, wie das "Blutbild mit Sahne": irgendjemand hatte mit eigenem Blut, vermischt mit Sahne ein Portrait gemalt. ja, der Schah und der Iran waren schon damals Projektionsfläche.

 

 

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Die Symbolik der Tierschwänze Teil 2

Im zweiten Teil meiner Sammlung gibt es weitere Geschichten und weitere Bilder von usbekischen Scheich-gräbern - allesamt mit dem Yakschwanz-Bundschuk ausge-stattet.

 

 

 

 

 

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Die Symbolik der Tierschwänze Teil 1

Der Schamanismus ist eines der ältesten Heilsysteme der Menschheit. Schamanen waren die Seelenführer, Priester und Ärzte ihrer Stämme, und werden vielerorts auch heute noch aufgesucht - sei es, weil man ihnen mehr vertraut, als westlicher Medizin, sei es, weil man sich westliche Medizin schlicht nicht leisten kann, oder einfach keinen Zugang dazu hat.

Die Überreste schamanischer Praktiken finden sich auch in den Weltreligionen - so zum Beispie finden sich Überreste der schmanistischen Bön-Religion im Tibetischen Buddhismus und im zentralasiatischen Islam, z.B. in der Tradition der Naqshbandiya, finden sich ebenfalls schamanistische Elemente.. Die Scheichgräber der Nashbandiyya habe ich 1996 besucht. Sie sind heute wesentlich prachtvoller.
Die Geschichten aus Tuva wurden mir 1997 zur Verfügung gestellt.

 

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Rodolfo Graziani - ein unsterblicher italienischer Faschist

Wer sich über die zunehmende Faschisierung und Brutalisierung der italienischen Politik wundert, lasse sich gesagt sein: Der Faschismus in Italien war nie tot, der Faschisten wurde immer ehrenvoll gedacht. Der Geburtsort Mussolinis, Predappio, war immer ein Wallfahrtsort. Jetzt jedoch, nachdem unter Berlusconi der Geschichtsrevisionismus auf die Spitze getrieben wurde, platzt der Ort aus allen Nähten.

 

Daher bestand Bedarf nach einer zweiten Pilgerstätte. Sie wurde am 11. August 2012 im 1.500-Seelen-Nest Affile bei Rom eingeweiht:

 

Eine Gedenkstätte für Marschall Rodolfo Graziani. Errichtet wurde das von einem Park umgebene Denkmal aus Steuergeldern, ein Mausoleum in faschistischem Stil, versehen mit der Aufschrift "Patria e onore" ("Vaterland und Ehre"), in dem unter anderem eine von Bürgermeister Ercole Viri gestiftete Büste Grazianis zu sehen ist. An eines erinnert das Museum jedoch nicht: an den Kriegsverbrecher Graziani, berüchtigt als "Schlächter von Fessan" und "Schlächter von Äthiopien".

 

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Stoppt die Schwächung des Europarats

Mittlerweile ist es ja schon eine Binsenweisheit, daß, durch die Erfolge der Nationalisten/Rechtspopulis-ten und ihren angestrebten Zusammenschluss auf europäischer Ebene, Werte, zu deren Förderung und Verteidigung der Europarat geschaffen wurde - wie Rechtsstaatlichkeit, Schutz der Menschenrechte und die Unabhängigkeit der Gerichte - werden immer stärker herausgefordert; die Möglichkeit, sich an internationale Einrichtungen zu wenden, um Einspruch gegen rechtswidriges Handeln von Regierungsbehörden einzulegen, wird in Frage gestellt. Russland steht an der Spitze dieser Entwicklung, doch Russland ist es nicht alleine. Mit dem Salvini-Bild habe ich das verbildlicht.
Um zu warnen und sich dem entgegenzustellen, haben Juristen, Aussenpolitik-Experten und Menschenrechtler eine Petition verfasst. Im vergangenen Jahr hatte eine solche Petition schon einmal Erfolg. Jetzt stehen wiederum zwei kritische Abstimmungen an: am 3.6. in einem Komitee, am 25. Juni in der Vollversammlung. Der Text dieser Petition spricht für sich selber. Ich bitte nicht nur darum, sie zu zeichnen. Teilt sie in den Sozialen Netzwerken und sprecht mit VIPs, Politiker*innen, Journalist*innen  und und sonstigen Entscheider*innen. Es ist zwar nicht mehr viel Zeit, aber was im vergangenen Jahr schon einmal Erfolg hatte, kann auch dieses Jahr zielführend sein.
 

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Täglich grüßt das Murmeltier: Kühnert, Giffey, Kollektivierung und Fasten

Groundhog Day bei der SPD: Kevin Kühnert provoziert mit einer Bemerkung über die Enteigung von Großkonzernen, und jedeR, der oder die lange nicht mehr in den Medien war, meldet sich zu Wort.  Kevin Kühnert macht genau das, was man von Juso-Vorsitzenden erwartet: er provoziert mit linken Thesen. 

Und da der Ramadan vor der Türe steht, musste sich natürlich auch dazu wieder jemand zu Wort melden. Dieses Jahr war das Familienministerin Franziska Giffey. Frau G. hat ein kleines Problem: ihre Dr.-Arbeit wackelt anscheinend nach Plagiatsvorwürfen. Ich habe den Eindruck, daß sie jetzt versucht, mittels des Fasten-Narrativs davon abzulenken. "Islamkritik" ist immer eine sichere Bank - und vor dem Ramadan ist das das "Fasten von Kindern".

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Wer bin ich und was möchte ich?

Wer bin ich

promovierte Ärztin für Allgemeinmedizin, pensionierte Sanitätsoffizierin der Bundeswehr mit Erfahrung von mehreren Auslandseinsätzen, auch in Notfall- oder Katastrophenmedizin, mehrsprachig, Muslima seit fast 30 Jahren, mit vielen Interessen. Ich bin gebürtige Kölnerin und lebe jetzt im Allgäu.

Kontakt

Wer mit mir in Kontakt treten möchte, kann das demnächst über dieses Formular tun. Sobald es mir möglich ist, werde ich antworten. Bettelbriefe, Beleidigungen und Drohungen werden allerdings sofort gelöscht.


Was ich jetzt gerne tun möchte


Reisen und Leute treffen, darüber und über die anderen Themen schreiben, die mich interessieren: Rechtsextremismus, ABC-Gefahren und Entwicklungen, Osteuropa - besonders Russland und Ukraine, Umwelt, Geschichte, Gesundheit, Philosophie, Islam, Urban Gardening und Reisen.