Blutgrenzen - reloaded ...

2006 machte der rechte Fernsehkommentator und Bestsellerautor Ralph Peters, ein ehemaliger Oberstleutnant, und gerne gesehener Gast z.B. auf Fox-News mit einem Text von sich reden, der seinerzeit im Armed Forces Journal veröffentlicht wurde. Peters kann politisch am rechten Rand der Republikaner, als Falke, eingeordnet werden und äussert sich auch sonst vorwiegend in rechten Medien. In seinem Text macht er Vorschläge zur Veränderung der Karte des Nahen Ostens, die er auch sogleich verbildlicht. Ich hatte den Text schon 2006 übersetzt und 2010 erneut gepostet. Ich denke, daß er, auf dem Hintergrund von Trumps Saudi-Arabien-Besuch und der Katar-Krise immer noch aktuell ist.

 

Danach wäre Trump in Bezug auf den Nahen Osten nicht so erratisch, wie es auf den ersten Blick scheint. Das "Redrawing the map of the Middle East" ist seit spätestens 2006 im politischen Diskurs der USA wieder präsent.

Bildnachweis: Peters'Karten.

 

Vorbemerkung

Dieser Text, den ich mir keineswegs zu Eigen mache, wurde 2006 breit rezipiert. Peters gilt als Chef-Stratege bei Fox und hat eine regelmäßige Kolumne in der „New York Post“, beides rechtskonservative Murdoch-Medien. Das Thema hat er später in weiteren Veröffentlichungen weiter ausgeführt.  Er machte auch sonst mit radikalen Thesen von sich reden.

den Tiefpunkt seiner Auslassungen erreichte er im Sommer letzten Jahres. Der Hintergrund: ein Sergeant namens Bowe Bergdahl  hatte sich 2009 aus letztendlich nicht aufgeklärten Gründen von seinem Stützpunkt entfernt und war in die Hände der Taliban geraten, die für seine Freilassung im Austausch sowohl die Freilassung einer pakistanischen Wissenschaftlerin  verlangen, die seit 5 Jahren ohne Gerichtsverfahren in Bagram festgehalten wird, als auch die Freilassung der in Guantanamo einsitzenden Afghanen. Bergdahl wurde 2014 gegen fünf Guantanamo-Häftlinge ausgetauscht, über Bergdahl schwebt ein Gerichtsverfahren, das im August fortgesetzt werden soll und bei dem ihm ihm wegen Desertion und Feigheit vor dem Feind eine lebenslange Haftstrafe droht. Der wegen Fersensporn um den Wehrdienst und den Einsatz in Vietnam herumgekommene Präsident hat sein Urteil bereits fertig: Bergdahl sei ein "...dreckiger, verkommener Verräter (dirty rotten traitor)..."
Die Taliban veröffentlichten ein Video, auf dem Bergdahl sagte, er habe Angst, nach Hause zu kommen. Peters wurde dazu von einer Fox-Moderatorin befragt und führte aus, da man ja nicht sicher wisse, wie der junge Soldat in die Hände der Taliban geraten sei, müsse man auch in Betracht ziehen, daß er desertiert sein könne. Die Taliban sollten ihn ruhig umbringen, das würde zuhause viel „Ärger und Anwaltsrechnungen“ ersparen. In dem Video ist deutlich zu sehen, daß das selbst für eine Fox-Moderatorin starker Tobak ist.

Bildnachweis: Screenshot youtube. „Töten durch die Taliban spart uns Ärger und Anwaltsrechnungen…“

 

Peters' Text - Blutgrenzen

Internationale Grenzen sind niemals vollkommen gerecht. Aber der Grad der Ungerechtigkeit, den sie jenen zufügen, die sie zusammenzwingen oder teilen, macht einen wesentlichen Unterschied - oft denjenigen zwischen Freiheit undUnterdrückung, Toleranz und Grausamkeit, die Herrschaft von Recht und Gesetz oder die Herrschaft von Krieg und Frieden.

 

Die willkürlichsten und verfälschtesten Grenzen der Welt finden sich in Afrika und dem Nahen Osten. Gezogen von den selbstbezogenen Europäern (die immerhin selber erhebliche Schwierigkeiten hatten, ihre eigenen Grenzen festzulegen), fahren Afrikas Grenzen fort, den Tod von Millionen Einheimischen zu provozieren. Und die ungerechten Grenzen des Nahen Ostens - um Churchill zu zitieren - rufen mehr Schwierigkeiten hervor, als man lokal abfangen könnte.

 

Während der Nahe Osten schon weit mehr Schwierigkeiten hat, als durch seine dysfunktionalen Grenzen alleine - von  kultureller Stagnation über skandalöse Ungleichheit bis hin zu tödlichem religiösem Extremismus - liegt jedoch das größte Tabu im Kampf um das Verständnis des umfassenden Scheiterns in der Region, nicht im Islam, sondern in den  schrecklich hochheilig-unantastbaren Grenzen, die unsere eigenen Diplomaten so vergöttern.

 

Natürlich könnte keine Grenzkorrektur, wie drakonisch auch immer, jede einzelne Minderheit im nahen Osten glücklich  machen. In einigen Fällen leben ethnische und religöse Gruppen in gemischten Gemeinschaften und haben auch  untereinander geheiratet.

Andernorts haben sich auf Blut oder Glauben begründete Verbindungen als nicht so erfreulich herausgestellt, wie es ihre gegenwärtigen Befürworter erwartet hatten. Die Grenzen, die ich für die Karte zu diesem Artikel entworfen habe, beseitigen zwar das Falsche, das den wichtigsten "betrogenen" Volksgruppen, wie den Kurden, Belutschen und arabischen Shi'iten zugefügt wurde, werden jedoch ihrer Verantwortung gegenüber den nahöstlichen Christen, Bahais, Ismailis, Naqshbandis und anderen, zahlenmäßig noch geringeren Minoritäten nicht gerecht. Und ein unvergessliches Unrecht kann niemals durch die Vergabe von Staatsgebiet ausgelöscht werden: der unvergessliche Völkermord, den das sterbende Osmanische Reich an den Armeniern verübte.

Und dennoch: auch wenn die Grenzrevisionen für das meiste Unrecht hier unausgesprochen bleiben muß - ohne die  Revision der wichtigsten Grenzen wird es keinen friedlicheren Nahen Osten geben.

 

Sogar jene, die das Thema der Änderung von Grenzen verabscheuen, wären gut beraten, wenn sie sich einmal – nur zur Übung – gedanklich damit auseinander setzten, wie die Staatsgrenzen zwischen Bosporus und Indus zu ändern wären, so unvollkommen ein solcher Versuch auch sein mag. Akzeptiert man, dass internationale Staatskunst, abgesehen vom Krieg, kein effektives Mittel kennt, mangelhafte Grenzziehungen zu korrigieren, wird uns eine geistige Anstrengung weiterhelfen, die „organischen“ Grenzen des Nahen Ostens zu erfassen und die Schwierigkeiten zu verstehen, denen wir gegenüberstehen und noch gegenüberstehen werden. Wir beschäftigen uns mit den kolossalen, menschengemachten Verunstaltungen, die so lange nicht aufhören werden, Haß und Gewalt hervorzubringen, bis sie korrigiert wurden. Und für jene, die sich weigern, „das Undenkbare zu denken“, und erklären, dass Grenzen sich nicht ändern dürfen, lohnt  es sich, sich daran zu erinnern, dass Grenzen im Lauf der Jahrhunderte niemals aufgehört haben, sich zu ändern.

 

Grenzen waren niemals statisch und viele Grenzen, vom Kongo bis zum Kosovo, ändern sich gerade jetzt noch (während Botschafter und Special Representatives sich lieber abwenden und den Glanz ihrer Fingernägel untersuchen).

 

Ach ja: und noch ein kleines, schmutziges Geheimnis aus den letzten fünftausend Jahren Geschichte: Ethnische

Säuberungen funktionieren.

 

Wir beginnen mit der für amerikanische Leser heikelsten Grenze: will Israel auch nur die geringste Hoffnung haben, mit seinen Nachbarn zu einem vernünftigen Frieden zu finden, wird es zu den Grenzen von vor 1967 zurückkehren müssen - mit grundlegenden, dem Sicherheitsbedürfnis geschuldeten, lokalen Grenzkorrekturen.

Doch das Thema der Gebiete, die Jerusalem einschließen, einer mit dem Blut von Jahrtausenden befleckten Stadt, mag sich als zu unseren Lebzeiten unlösbar erweisen. Wo alle drei Religionen ihren Gott in einen Latifundienbesitzer verwandelt haben, haben buchstäbliche Revierkämpfe eine Zähigkeit, die gegenüber der bloßen Gier nach Öl oder ethnischem Gezänk gegenüber konkurrenzlos ist.

 

Deswegen lassen wir dieses singuläre, übererforschte Thema einmal beiseite und wenden uns denen zu, die geflissentlich ignoriert werden.

 

Die krasseste Ungerechtigkeit in jenen Landen zwischen Balkan und Himalaya ist die Abwesenheit eines unabhängigen Kurdenstaates. Zwischen 27 und 36 Millionen Kurden leben im Nahen Osten in zusammenhängenden Siedlungsgebiete (die Zahlen sind ungenau, denn kein Staat hat jemals eine ehrliche Volkszählung zugelassen. Es sind auf jeden Fall mehr als die Bevölkerung des Irak, und so zeigt schon die niedrigere Zahl, dass die Kurden die weltgrößte ethnische Gruppe ohne eigenen Staat sind. Schlimmer noch: seit den Tagen von Xenophon wurden die Kurden noch von jeder Regierung unterdrückt die die Berge und Hügel kontrollierte, in denen sie leben.

 

Die USA und die Koalition haben eine glanzvolle Chance zur Korrektur unmittelbar nach dem Fall von Bagdad verpasst. Ein Frankenstein-Monster von Staat, zusammengestoppelt aus drei schlecht passenden Teilen, hätte sofort in drei kleinere Teile geteilt werden müssen. Wir haben versagt, aus Feigheit und Mangel an Visionen, und die Kurdengezwungen, die neue irakische Regierung zu unterstützen. Das tun sie jetzt, wehmütig und als Gegenleistung für unseren guten Willen. Doch hielte man heute eine freie Volksabstimmung ab – die Kurden würden zu fast 100 Prozent für die Unabhängigkeit stimmen.

 

Das würden auch die türkischen Kurden, die Jahrzehnte der gewalttätigen militärischen Unterdrückung und die

Degradierung zu „Bergtürken“ im Bestreben ihre Identität auszulöschen, ertragen mussten. Während sich die drückende Hand Ankaras auf die Kurden im letzten Jahrzehnt zunächst gelockert hatte, nimmt sie seit neuestem wieder zu. Wir sollten das östliche Fünftel der Türkei als besetztes Land ansehen. Die syrischen und iranischen Kurden würden sich ebenfalls eilends einem unabhängigen Kurdistan anschließen, wenn sie denn könnten. Die Weigerung der rechtmäßigen Demokratien weltweit, einen unabhängigen Kurdenstaat zu verfechten, ist eine Todsünde wider die Menschenrechte durch Unterlassung, die weit schlimmer ist als die Tollpatschigkeiten und lässlichen Sünden, über die sich unsere Medien regelmäßig aufregen.

 

Ach übrigens: ein freies Kurdistan von Diyabakir bis Täbris wäre der pro-westlichste Staat zwischen Bulgarien und

Japan.

Eine gerechte Anordnung in der Region würde die drei sunnitischen Provinzen des Irak als verkürzten Staat übriglassen, der sich möglicherweise mit Syrien vereinigt, das seine Strandzone an ein Mittelmeerorientiertes Groß-Libanon verliert.

Der schiitische Süden des alten Irak würde die Basis eines arabisch-schiitischen Staates bilden, der den größten Teil des Persischen Golfs umschlösse. Jordanien würde sein Territorium behalten und sich auf Kosten Saudi-Arabiens nach Süden ausdehnen. Der unnatürliche Staat Saudi-Arabien würde eine größere Demontage erfahren als Pakistan.

Ein Grundübel der weitverbreiteten Stagnation der islamischen Welt ist die Tatsache, dass die saudische Königsfamilie Mekka und Medina als ihr Lehen betrachtet.

Mit den heiligsten Schreinen des Islam unter der polizeistaatlichen Kontrolle eines der bigottesten und unter-drückerischsten Regimes der Welt – das große, unverdiente Ströme von Öl beherrscht - , waren die Saudis in der

Lage, ihre Wahhabitische Vision eines formalistischen, intoleranten Glaubens weit über ihre Grenzen hinaus zu tragen. Der Aufstieg der Saudis zu Reichtum und – als Konsequenz davon – Einfluss, ist das Schlimmste, das der islamischen Welt als Ganzes seit den Zeiten des Propheten, und das Schlimmste, das der arabischen Welt seit den Osmanen (wenn nicht gar Mongolen) passiert ist.

 

Nicht-Muslime könnten keinen Wechsel in der Kontrolle der heiligsten Stätten bewerkstelligen, doch man stelle sich

vor, um wie vieles gesünder die muslimische Welt wäre, wenn Mekka und Medina von einem rotierenden Rat von

Repräsentanten der wichtigsten islamischen Schulen und Bewegungen eines Heiligen Islamstaates regiert würde– eine Art muslimischem Supervatikan – in dem die Zukunft eines großen Glaubens mehr diskutiert als dekretiert würde.

Wirkliche Gerechtigkeit – die wir nicht mögen würden – würde auch Saudi-Arabiens küstennahe Ölfelder den

Schiitischen Arabern geben, die in dieser Subregion leben, während ein südöstlicher Quadrant an den Jemen fiele.

Beschränkt auf ein Rumpf-Territorium würde das Haus al-Saud wesentlich weniger Unheil über den Islam und die Welt bringen können.

Iran, ein Staat mit wirren Grenzen, würde einen großen Teil seines Territoriums an ein Vereinigtes Aserbaidschan, ein Freies Kurdistan und ein Freies Belutschistan verlieren, aber die Provinzen um Herat im heutigen Afghanistan

dazugewinnen – eine Region mit historischer und sprachlicher Affinität zu Persien. Iran würde im Endergebnis wieder zu einem ethnisch reinen Persischen Staat, und die schwierigste Frage wäre, ob es den Hafen Bandar Abbas behalten oder ihn dem Arabisch-Schiitischen Staat überlassen sollte.

Das, was Afghanistan im Westen an Persien verlieren würde, würde es im Osten gewinnen, da die Stämme des Nord-West-Territoriums sich mit ihren afghanischen Brüdern vereinigen würden (die Übung ist hier nicht, Landkarten zu zeichnen, wie sie uns gefallen würden, sondern so, wie die einheimische Bevölkerung sie bevorzugen würde. Pakistan, ein anderer unnatürlicher Staat, würde seine Belutschengebiete an ein Freies Belutschistan verlieren. Das verbleibende „natürliche“ Pakistan würde vollständig östlich des Indus liegen, abgesehen von einem kleinen Sporn in der Nähe von Karatschi.

Die Stadtstaaten der Vereinigten Arabischen Emirate hätten ein gemischtes Schicksal – genau wie in der Wirklichkeit. Einige würden im Arabisch-Schiitischen Staat aufgehen, der den Persischen Golf umschließt (ein Staat, der wahrscheinlich eher ein Gegengewicht als ein Alliierter des persischen Iran wäre). Und da alle puritanischen Kulturen heuchlerisch sind, würde Dubai notwendigerweise seinen Status als Spielwiese für reiche Lüstlinge behalten. Kuwait würde genau wie Oman in seinen gegenwärtigen Grenzen bleiben.

 

In jedem Fall würde das hypothetische Neu-Zeichnen von Grenzen die ethnischen Verwandtschaften und das religiöse Zusammengehörigkeitsgefühl wiederspiegeln. Sicher, könnten wir einen Zauberstab schwingen und unter fortlaufender Diskussion die Grenzen ändern, würden wir vorziehen, dies selektiv zu tun. Studieren wir dann die so revidierte, die heutigen Grenzen zeigende Landkarte, so zeigt das schon, die Sinnhaftigkeit des Schlimmen, das die Franzosen und Engländer im 20. Jahrhundert einer Region angetan hatten, die sich von den Demütigungen und Niederlagen des 19. Jahrhunderts erholen wollte.

 

Grenzen im Sinne des Volkes zu verändern, mag unmöglich sein – bis jetzt. Doch zu gegebener Zeit – und unter dem begleitenden Blutvergießen – wird es zu neuen und natürlichen Grenzen kommen. Babylon ist mehr als einmal gefallen.

In der Zwischenzeit werden unsere Männer und Frauen in Uniform den Kampf für die Sicherheit vor dem Terrorismus fortsetzen – für die Zukunftserwartung auf Demokratie und den Zugang zum Öl in einer Region die dazu bestimmt ist, sich selber zu bekämpfen. Die gegenwärtigen menschlichen Teilungen und erzwungenen Zusammenschlüsse zwischen  Ankara und Karatschi, zusammen mit dem selbst-zugefügten Leid, bilden einen perfekteren Nährboden für religiösen Extremismus, eine Kultur von Scham und Schande und die Rekrutierung von Terroristen, als irgendjemand das erfinden könnte. Dort, wo Männer und Frauen reumütig auf ihre Grenzen schauen, schauen sie begeistert auf unsere Feinde.Die Überversorgung der Welt mit Terroristen, der Energiemangel und die gegenwärtige Deformierung des Nahen Ostens verheißen eine Situation, die sich verschlimmert, nicht verbessert.

 

Dies ist eine Region, in der nur die schlimmsten Nationalismen Fuß fassten und in der die deklassiertesten Elemente von „Religion“ drohen, einen enttäuschten Glaubenzu dominieren. Somit können die USA, ihre Alliierten und ihre Streitkräfte sich auf endlose Krisen einrichten. Während der Irak ein Gegenbeispiel der Hoffnung bieten mag – sollten wir ihn nicht frühzeitig verlassen, werden sich in der übrigen Region die Probleme an fast jeder Front verschlimmern.Wenn wir die Grenzen des Nahen und Mittleren Ostens nicht so ändern können, dass sie den natürlichen Grenzen von Blut und Glauben entsprechen, dürfen wir es alsGlaubensgrundsatz betrachten, dass ein Teil des in der Region vergossenen Blutes unser eigenes sein wird.

 

GEWINNER UND VERLIERER: (Hervorhebung vom Verfasser)

 

GEWINNER: AFGHANISTAN, ARABISCHER SCHIITENSTAAT, ARMENIEN, ASERBAIDSCHAN, FREIES BELUTSCHISTAN, FREIES KURDISTAN, IRAN, ISLAMISCHER HEILIGER STAAT, JORDANIEN, LIBANON, JEMEN.-

VERLIERER: AFGHANISTAN, IRAN, IRAK, ISRAEL, KUWAIT, PAKISTAN, QATAR, SAUDI-ARABIEN, SYRIEN, TÜRKEI, VEREINIGTE ARABISCHE EMIRATE, WEST BANK.

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